In Kreisläufen denken - von der Natur lernen?
In diesem Artikel versuche ich also, die wesentlichen Eckpunkte, Inhalte und Möglichkeiten für “Frischlinge” wie mich zu erklären, einen persönlichen Bezug herzustellen und eine persönliche Einschätzung zu geben.
Ein Hochbeet als Beispiel für “Kreislaufwirtschaft im eigenen Garten”:
Das Beet wird mit Gras-, Baumschnittmaterial und Kompost aus dem Garten gefüllt, damit wieder Gemüse und Obst wachsen kann.
Hintergrund
Die große Beschleunigung
Ab Mitte des 20 Jahrhunderts hat sich bei uns ein Wirtschaftssystem und Lebensstil entwickelt, den man mit den Worten “schneller - höher - weiter” zusammenfassen könnte. Diese Form des Wirtschaftens und Lebens hat immer mehr an Ressourcen benötigt und damit auch enorme Auswirkungen auf unseren Planeten verursacht.
Diese sogenannte “große Beschleunigung” (Great Acceleration)[1] führte zu unserem heutigen Wohlstand, jedoch auch auf Kosten enormer Umweltzerstörung, sodass mittlerweile laut “planetarem Gesundheitscheck”[2] sieben von neun Planetaren Grenzen[3] überschritten sind.
Take - make - use - waste
Bis heute ist dieses “lineare Wirtschaftssystem” vorherrschend, in dem Rohstoffe aus der Umwelt entnommen werden, daraus etwas produziert und anschließend konsumiert wird, bis man es schlussendlich wegwirft (Abbildung 1).
Unsere aktuelle “Wegwerfgesellschaft” (“take - make - use - waste”) führt auch dazu, dass Österreich in diesem Jahr bereits am 02. April 2026 seine Ressourcen verbraucht hätte, die ihm bei einer gerechten Verteilung über den Globus zustehen würden (der sogenannte “Country Overshoot Day”[4]). Würden alle Menschen auf der Welt so viele Ressourcen wie Österreich verbrauchen, bräuchten wir vier insgesamt vier Planeten, um den Bedarf langfristig zu decken.
Auswirkungen unserer derzeitigen Wegwerfgesellschaft sehen wir auch im täglichen Leben: Ob das die Vermüllung der Landschaft durch Plastikmaterial und Blechdosen ist oder die Zigarettenstummel in Parks, Bahnhöfen oder Sportplätzen. Spätestens im Sommerurlaub holt uns der bisherige Lebensstil ein, wenn an den Stränden Plastikabfälle und Zigarettenstummel alle paar Meter auftauchen und im Meer selbst Lebewesen vergiften, die wir wiederum am Abend im Restaurant über eine Fischspeise zu uns nehmen.
Die Krisen der letzten Jahre haben zudem gezeigt, wie hoch die Abhängigkeit
der nationalen Wirtschaft von internationalen Rohstoff-Flüssen ist: Je größer der Bedarf an Materialimport ist, desto größer ist auch unsere Abhängigkeit.
Das bedeutet, dass wir aus wirtschaftlichen, gesundheitlichen und ökologischen Gründen unser bisheriges Wirtschaftssystem komplett überdenken müssen, um in Zukunft ein gutes und nachhaltiges Leben für uns und unsere Kinder zu ermöglichen. Dementsprechend muss mit den verfügbaren Ressourcen sparsamer umgegangen und in Stoffkreisläufen gedacht werden. Die Kreislaufwirtschaft wäre dafür ein wichtiger Puzzle-Teil für eine nachhaltige Zukunft.[1] Pharand-Deschênes, F. (o. J.). The Great Acceleration. GLOBAÏA. Abgerufen 8. März 2026, von https://globaia.org/acceleration/
[2] Planetary Health Check. (o. J.). Abgerufen 8. März 2026, von https://www.planetaryhealthcheck.org/
[3] Sieben von neun planetaren Grenzen überschritten – Ozeanversauerung im Gefahrenbereich. (o. J.). Potsdam Institute for Climate Impact Research. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/sieben-von-neun-planetaren-grenzen-ueberschritten-ozeanversauerung-im-gefahrenbereich
[4] Country Overshoot Day 2026 calendar. (o. J.). Earth Overshoot Day. Abgerufen 8. März 2026, von https://overshoot.footprintnetwork.org/newsroom/country-overshoot-days/
Was bedeutet Kreislaufwirtschaft?
Im Gegensatz zur klassischen „Wegwerfwirtschaft“ (Lineare Wirtschaft), bei der Produkte nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden, setzt die Kreislaufwirtschaft auf nachhaltiges Design, Wiederverwendung, Reparatur und Recycling (Abbildung 1). Ziel ist es, den Verbrauch von Primärrohstoffen so weit wie möglich zu reduzieren und die Umweltbelastung zu senken.
Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft umfassen:
- Vermeidung von Abfällen durch langlebige und reparierbare Produkte.
- Wiederverwendung und Recycling von Materialien.
- Schließen von Stoffkreisläufen, um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu verringern.
Die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft trägt maßgeblich zur Senkung der oben genannten Importabhängigkeit und damit zur Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich bei. Zusätzlich steigt die regionale Wertschöpfung durch Weiterverwendung vorhandener Ressourcen und Recyclingaktivitäten.[5]
Rahmenbedingungen in Österreich
Österreich verfolgt seit 2022 eine nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie, die am 07. Dezember 2022 vom Ministerrat beschlossen wurde. Diese zielt darauf ab, die Wirtschaft bis 2050 in eine klimaneutrale, nachhaltige Kreislaufwirtschaft umzuwandeln[6] .
Strategische Ziele, Indikatoren und Rechtsgrundlagen
Die in der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie festgelegten Ziele sind
- die umfassende Verminderung des Ressourcenverbrauchs und der Ressourcennutzung (Ressourcenschonung),
- die Vermeidung von Abfällen (Zero Waste),
- die Vermeidung von Umweltverschmutzung durch Schadstoffe (Zero Pollution),
- und die Verringerung der Treibhausgasemissionen (Klimaschutz).
Um die Fortschritte auch messen zu können, wurden verschiedene Zielwerte festgelegt. Ein paar Beispiele dafür sind:
- Reduktion des Ressourcenverbrauchs von 19 Tonnen pro Kopf und Jahr (Wert aus 2018) auf maximal 14 Tonnen Material pro Kopf und Jahr bis 2030.
- Steigerung der Nutzungsrate wiederverwendbarer Stoffe (sogenannte “Zirkularitätsrate”) von 12 Prozent im Jahr 2020 auf 18 Prozent bis 2030.
- Reduktion des Konsums privater Haushalte um 10 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2020.
Dazu ist es auch wichtig, die rechtlichen Grundlagen durch Einführung eines Kreislaufwirtschaftsgesetzes und die Anpassung bestehender Regelungen[7] zu schaffen
Förderungen und Marktanreize durch Unterstützung für Unternehmen, die auf zirkuläre Geschäftsmodelle setzen, sind angedacht oder bereits in Umsetzung.
Branchen-Schwerpunkte
In Österreich hat man sich auf eine Schwerpunktsetzung für die anstehenden Transformationsschritte festgelegt, die vorwiegend in folgenden sieben Bereichen erfolgen sollen (Abbildung 2):
- Bauwirtschaft
- Mobilität
- Kunststoffe und Verpackungen
- Textilwirtschaft
- Elektro - Elektronik und IKT
- Abfälle und Sekundärrohstoffe sowie
- Biomasse
[5] Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. (o. J.). Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.bmluk.gv.at/themen/klima-und-umwelt/abfall-und-kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaftsstrategie.html
[6] Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. (o. J.). Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.bmluk.gv.at/themen/klima-und-umwelt/abfall-und-kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaftsstrategie.html
[7] Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. (o. J.). Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.bmluk.gv.at/themen/klima-und-umwelt/abfall-und-kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaftsstrategie.html
Abbildung 2
Die 10 R’s der Kreislaufwirtschaft
Intelligente Herstellung und Nutzung
1. Refuse (Ablehnen)
Am nachhaltigsten ist es, wenn man etwas erst gar nicht kauft, weil man es nicht braucht oder es durch ein bereits vorhandenes Gerät oder Produkt ersetzen kann. Dementsprechend muss es dann auch gar nicht produziert werden. Brauche ich beispielsweise wirklich einen Smoothie-Mixer, wenn Mama´s Küchenmaschine im Prinzip das Gleiche kann?
2. Rethink (Überdenken)
Genauso kann man eine geplante Kaufentscheidung überdenken, indem man zum Beispiel überlegt, ob es auch Möglichkeiten des Leihens, Tauschens oder Leasens gibt. Beispiele dafür sind Werkzeuge, wie Bohrmaschinen, Rasenmäher, Gartenhäcksler oder auch Autos. Solche Geräte stehen oder liegen die meiste Zeit herum und werden nur sehr selten verwendet. Die Nutzung durch mehrere Personen erhöht die Effizienz und reduziert den Ressourcenverbrauch.
3. Reduce (Reduzieren)
Ist es wirklich notwendig, so viele Ressourcen in der Produktion und in der Nutzung für einen bestimmten Zweck zu verbrauchen? Oder reicht eine Variante mit reduziertem Konsum für meine Bedürfnisse nicht auch aus? Brauche ich wirklich jedes Jahr neue Jeans und T-Shirts oder kaufe ich seltener hochwertige Kleidung, die ich mehrere Jahre tragen kann? Reicht nicht auch nur ein Auto, wenn die Kinder ausgezogen sind und könnte dieses nicht auch wesentlich kleiner sein, um alleine oder zu zweit von A nach B zu kommen?
Lebensdauer verlängern
4. Reuse (Wiederverwenden)
Produkte, die noch funktionsfähig sind, sollten weiterhin verwendet werden (Second Hand), um lange im Kreislauf zu bleiben. Zum Beispiel kann Kleidung, die nicht mehr passt oder gefällt, von jemand anderem noch lange getragen werden. Schultaschen oder Fußballschuhe, die noch funktionstüchtig sind, können an andere Kinder weitergegeben werden.
5. Repair (Reparieren)
Durch Reparatur können Produkte wieder in Stand gesetzt und weiterverwendet werden. Ein altes Fahrrad kann nach einer “Generalüberholung” genauso gut genutzt werden und bekommt vielleicht sogar unter Liebhabern einen wesentlich höheren Oldtimer-Wert als neue und billig produzierte Drahtesel.
6. Refurbish (Verbessern)
Veraltete Geräte oder Produkte werden auf den neuesten Stand gebracht oder renoviert, wodurch sie wieder länger nutzbar werden. Zum Beispiel können ältere Laptops mit aktueller Software ausgestattet, alte Möbelstücke mit wenigen „Verbesserungen“ aufgewertet und damit weiter nutzbar werden.
7. Remanufacture (Wiederaufbereiten)
Nicht mehr gebrauchte oder defekte Produkt-Teile werden für neue Produkte genutzt, die dieselben Funktionen erfüllen. Funktionsfähige Teile eines kaputten Laptops könnten zum Beispiel aus- und in einem anderen Laptop wieder eingebaut werden, der dadurch wieder funktionstüchtig wird. Ebenso können noch funktionsfähige Fahrrad-Teile (beispielsweise Rahmen) mit neuen Komponenten kombiniert und weiterverkauft werden.
8. Repurpose (anders weiter nutzen)
Gebrauchte oder defekte Produkt-Teile werden in anderer Form als bisher genutzt (Upcycling). Das (Abfall-)Material wird in seinem ursprünglichen Zustand wiederverwendet, aber für einen anderen Zweck. Beispiele sind Ketchup-Flaschen als Saftflaschen, alte Kaffeetassen als Blumentöpfe, Möbel aus Holzpaletten oder Stofftaschen aus alten Kleidungsstücken, wie Hemden oder Jeans.
Wiederverwerten von Materialien
9. Recycle (Aufbereiten)
Gebrauchte Materialien werden aufbereitet und als “Sekundärrohstoffe” in den Kreislauf zurückgeführt. So können Glas, Kunststoffe, Papier und andere wiederverwertbare Bestandteile wieder zu Rohstoffen für neue Produkte umgewandelt werden. Aus gesammeltem Glas entstehen neue Flaschen oder Dämmmaterial aus Altpapier oder Stoffresten.
10. Recover (thermisch verwerten)
Ist ein Stoff-Recycling nicht mehr möglich, kann aus vielen Materialien noch durch Verbrennung Energie erzeugt werden, die in den Kreislauf zurückgeführt wird. Zum Beispiel sollte man das wertvolle Holz aus unseren heimischen Wäldern nur “kaskadisch” nutzen, also wenn es nach “höherwertiger Nutzung” zum Beispiel als Möbel oder Baumaterial nicht mehr verwendbar ist.
[9] Die 10 R’s der Kreislaufwirtschaft kurz erklärt. (o. J.). Wir leben nachhaltig. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.wir-leben-nachhaltig.at/die-10-rs-der-kreislaufwirtschaft-kurz-erklaert/
Schlussfolgerung
Einzelne Teile davon, die unter den Überbegriffen “Lebensdauer verlängern” und “Wiederverwerten von Materialien” weiter oben zusammengefasst wurden, sind jedoch nichts Neues und haben auch schon unsere Großeltern und Eltern gemacht:
Mein Opa ist zum Beispiel in der ganzen Nachbarschaft herumgefahren und hat auf Baustellen gefragt, ob abgelagertes Bauholz, alte Holzfenster oder auch Tür- und Fensterstöcke, die herausgerissen wurden, noch gebraucht werden. Was er bekam, hat er entweder selbst als Baumaterial und im Garten weiterverwendet oder das Holz eigenhändig zu Brennholz zusammengeschnitten. Die im Holz befindlichen Nägel hat er tagelang wieder raus- und gerade geklopft, um sie weiter verwenden zu können.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass er jemals ein neues Fahrrad gekauft oder einen Fahrradschlauch weggeworfen hätte; Als Kind dachte ich, dass diese vielen Klebe-Flecken auf den Schläuchen dazu gehörten.
Obst und Gemüse wurden vorwiegend im eigenen Garten angebaut, gedüngt wurde mit Viehmist der Hasen, des Hausschweins oder wenn die Sickergrube geleert werden musste. Fallobst wurde nicht weggeschmissen, sondern zum Bauern gebracht, der daraus Schnaps machte.
Oma hatte eine eigene Nähmaschine und hat beschädigte Kleider repariert oder aus dem Stoff andere Sachen geschneidert. Aus alten Semmeln wurden Semmelbrösel oder ein Scheiterhaufen gemacht.
Nicht nur von den Alten, auch von den Jungen können wir lernen, wenn das Einkaufen in “Second-Hand Shops” wieder moderner wird und sie “Vintage-Kleidung” tragen.
So gesehen sind einzelne Bestandteile der Kreislaufwirtschaft nichts Neues, die Beweggründe und Notwendigkeiten für deren Anwendung vor mehreren Jahrzehnten und aktuell sind jedoch sehr unterschiedlich: Früher war es der Mangel an Geld und Ressourcen, heute ist es der schädliche Überfluss.
Was wahrscheinlich neu und laut österreichischer Kreislaufwirtschaftsstrategie auch Voraussetzung für eine effektive und effiziente Umsetzung des Konzeptes ist, “...ist eine umfassende zirkuläre Produktgestaltung, die auf Langlebigkeit, nachwachsende Rohstoffe, weitestgehende Schadstofffreiheit, Reparierbarkeit und Aufrüstbarkeit ausgerichtet ist. Neue dienstleistungsorientierte Geschäftsmodelle erhöhen die Nutzungsintensität ebenso wie Reparatur, Upgrading und Weiternutzung.”[9]
zusätzlich 700.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.[10] Dass der Ausbau von Österreichs Kreislaufwirtschaft ein großes Innovations- und Exportpotenzial in sich birgt und zum Pulsgeber für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit werden kann, hat auch eine aktuelle Studie belegt[11].
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Kreislaufwirtschaft ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Entwicklung ist, der die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg mit Umweltschutz und sozialem Fortschritt verbindet:
- Aus ökologischer Sicht führt ein reduzierter Ressourcenverbrauch zur Vermeidung und Verringerung von Schadstoffen und Abfällen, wodurch die ökologische Belastung insgesamt abnimmt und sich abmildernd auf die aktuelle Erderhitzung, das Artensterben (Biodiversitätsverlust) und andere ökologische Herausforderungen auswirkt.
- Aus wirtschaftlicher Sicht fördert die Kreislaufwirtschaft Innovation, das Entstehen neuer Möglichkeiten und die Resilienz der Wirtschaft.
- Aus sozialer Sicht reduzieren sich die Gesundheitsrisiken durch Umweltschadstoffe, werden neue und sinnvolle Arbeitsplätze geschaffen und damit materieller Wohlstand und Lebensqualität gesichert.
So wie in der Natur Stoffe im Kreislauf fließen und es keinen “Müll” gibt, weil alles von irgendwem wieder genutzt und in die Stoffkreisläufe eingebracht wird, so versuchen auch viele Unternehmen Rohstoffe und Produkte im Kreislauf fließen zu lassen. Die vielen damit verbundenen Vorteile für unseren Wohlstand, unsere Sicherheit und Gesundheit wurden in diesem Text grob beschrieben und sollten bestmöglich genutzt werden.
Ob unsere Wirtschaft es so gut schafft, wie es intakte Naturräume vorzeigen, wird von Expert:innen kritisch hinterfragt[12], es sollte jedoch Ansporn und Vorbild sein, wie es in den Bereichen der “Bionik” oder der “regenerativen Landwirtschaft” zum Vorteil für ein gutes Leben für alle bereits vielfach genutzt wird.
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[9] Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. (o. J.). Kreislaufwirtschaftsstrategie: Österreich auf dem Weg zur nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft. Abgerufen 8. März 2026, von https://www.bmluk.gv.at/themen/klima-und-umwelt/abfall-und-kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaft/kreislaufwirtschaftsstrategie.html
[10] Directorate-General for Environment (European Commission), Cambridge Econometrics, Trinomics, & ICF. (2018). Impacts of circular economy policies on the labour market: Final report and annexes. Publications Office of the European Union. https://data.europa.eu/doi/10.2779/574719
[11] Österreichs Kreislaufwirtschaft als Pulsgeber für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit. (o. J.). Abgerufen 8. März 2026, von https://www.umweltbundesamt.at/aktuelles/presse/news2026/oesterreichs-kreislaufwirtschaft-als-pulsgeber-fuer-oesterreichs-wettbewerbsfaehigkeit
[12] Scientists For Future AT. (2021, Februar 14). „Circular Economy | Kreislaufwirtschaft“ von Erik Hansen | Lectures4Future JKU [Video recording].