Zwei Jahre nach dem Hochwasser
35 Projekte fertig
Mehr als 130.000 Einsatzkräfte waren nach Angaben des Landes Mitte September während des Hochwassers im Einsatz, Hilfe kam auch aus den anderen Bundesländern. Besonders betroffen waren unter anderem die Pielach, Sierning und Perschling, die Große und Kleine Tulln, die Lainsitz sowie der Oberlauf des Kamp.
Seit der Katastrophe wurden 35 Hochwasserschutzprojekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 141 Millionen Euro fertiggestellt, hieß es in einer Aussendung des für den Katastrophenschutz zuständigen Landeshauptfrau-Stellvertreters Stephan Pernkopf (ÖVP) anlässlich des Jahrestages.
Wie sich Starkregen in Österreich veränderte
Konkret hat bei kurzen lokalen Regenereignissen die Niederschlagsmenge im Mittel um rund 15 Prozent zugenommen. Je kürzer der betrachtete Zeitraum, desto stärker fällt der Anstieg aus: Bei einstündigen Starkregenereignissen beträgt er rund 20 Prozent. Gleichzeitig hat die Dauer von Niederschlagsereignissen im Schnitt um zehn bis 15 Prozent abgenommen.
Bei länger andauernden, großräumigen starken Niederschlägen fällt der Anstieg der Intensität mit rund sieben Prozent im österreichweiten Mittel geringer aus. Der Unterschied hängt mit den verschiedenen zugrunde liegenden meteorologischen Mechanismen zusammen: Lokale Starkregen werden meist durch Gewitter ausgelöst, großräumige Niederschläge durch Wetterfronten.
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