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Kreislaufwirtschaft beim Wohnen

Wenn Häuser und Gärten die Natur imitieren

Kreislaufwirtschaft wird meist auf die regionale Herkunft von Materialien und deren Wiederverwendung beschränkt. Nachhaltiges oder regeneratives Wohnen bedeutet, aber mehr als nur die Verwendung von lokalen und ökologischen Materialien zum Bau energieeffizienter Gebäude. Es bezieht auch alle Prozesse des täglichen Lebens mit ein und achtet darauf, dass Wasser, Energie und Nährstoffe in möglichst geschlossenen Kreisläufen innerhalb des eigenen Lebensraumes geführt werden. Das Grundstück, das man bewohnt, wird nicht degradiert, sondern in einen möglichst naturnahen Zustand versetzt, unter Einbeziehung des Gebäudes. Das bedeutet auch, dass Haus und Garten keine getrennten Einheiten mehr sind, sondern zu einem eng verwobenen System werden. Ein ökologisch perfektionierter Wohnort hätte keinen Kanalanschluss mehr, würde keine Fremdenergie (außer solarer) zuführen und auch keine Stoffe abgeben, wäre also ökologisch und technisch autark. Dass dies nicht in allen Fällen geht oder Sinn macht, sollte uns nicht davon abhalten, die Kreisläufe möglichst gut zu schließen. Jeder Schritt in diese Richtung ist ein ökologischer Bonus. Moderne ökologische Wohnkonzepte zeigen, dass Häuser nicht isolierte Bauwerke sein müssen, sondern Teil eines funktionierenden Ökosystems sein können.Im Folgenden möchten wir unser Konzept des nachhaltigen Wohnens im Sinne einer Kreislaufwirtschaft vorstellen, dass wir als 3-köpfige Familie seit Jahren verfolgen und ständig weiter optimieren.

Baustoffkreislauf: Bauen mit natürlichen Materialien

Ein wichtiger Ansatz der Kreislaufwirtschaft im Wohnbau ist der Einsatz von Materialien, die nach ihrer Nutzung bestenfalls wiederverwendet oder in natürliche Stoffkreisläufe zurückgeführt werden können. Naturbaustoffe wie Holz, Stroh und Lehm spielen dabei eine zentrale Rolle.

Holz wird meist als tragende Konstruktion eingesetzt, da es ein nachwachsender Rohstoff ist und während seines Wachstums CO₂ speichert. Stroh ist ein perfektes Dämmmaterial. Es besitzt gute Dämmeigenschaften, Wärmespeicherfähigkeit und Dampfdurchlässigkeit, ist regional verfügbar und verbraucht im Anbau keine zusätzlichen Flächen, da es bei der Getreideernte als Nebenprodukt anfällt. Lehm wiederum ist ein traditioneller und beliebter Baustoff, der Feuchtigkeit reguliert und so ein angenehmes Raumklima schafft. Ein besonderer Vorteil von Lehm besteht darin, dass er nahezu unbegrenzt wiederverwendet werden kann – beim Rückbau lässt er sich einfach wieder nass machen und erneut verarbeiten. Das erleichtert auch Renovierungsarbeiten und Korrekturen im Bestand enorm.

Nachhaltige Bauprojekte sollten also immer auf das „Design for Disassembly“ Rücksicht nehmen, also auf die gute Trennbarkeit und Wiederverwertbarkeit der Baustoffe abzielen.

Wasserkreislauf: Regen- und Gelbwasser nutzen, Grauwasser reinigen, Schwarzwasser vermeiden.

Auch Wasser kann in und rund um das Haus in einem lokalen Kreislauf geführt werden. Anstatt Regenwasser direkt in die Kanalisation abzuleiten, wird es gesammelt und vor Ort genutzt. Regenwasser kann beispielsweise in Zisternen und Teichen oder einer Kombination gespeichert werden und anschließend für Haushaltszwecke oder die Gartenbewässerung verwendet werden.

Wasserautarke Häuser gibt es weltweit bereits vielfach. In vielen Siedlungen in Australien z.B. wird Regenwasser gesammelt, gefiltert und im Haushalt verwendet, während das gereinigte Wasser wiederum in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird. Durch spezielle mineralische und kohleunterstütze Filter kann dieses sogar ohne aufwändige und ungesunde chemische Aufbereitung getrunken werden. Besonders hoch ist aber natürlich der Bedarf an Gießwasser für essbare Gärten, für die Regenwasser die perfekte Quelle ist.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil nachhaltiger Wasserkonzepte ist die Grauwasseraufbereitung. Grauwasser bezeichnet leicht verschmutztes Wasser aus Dusche, Waschbecken oder Waschmaschine. Durch biologische Filtersysteme wie z.B. Pflanzenkläranlagen kann dieses Wasser gereinigt und anschließend erneut genutzt werden, z.B. ebenfalls für die Gartenbewässerung.

Schwimmteiche können dabei eine doppelte Funktion übernehmen: Sie dienen als Wasserspeicher und gleichzeitig als biologischer Filter. Zusätzlich verbessern sie das Mikroklima rund um das Haus und schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Wir haben einen 50 m2 großen Schwimmteich mit etwa 50 m3 Volumen. Dieser wird aus einer 5 m3-Regenwasserzisterne nachgefüllt und klärt das Wasser nochmals biologisch, bevor es über Pumpen in die automatische Gartenbewässerung überführt wird. In Dürreperioden können wir zusätzlich zur Zisterne bis zu 10 m3 Wasser aus dem Teich entnehmen, ohne auf Trinkwasser zurückgreifen zu müssen. Durch klimawandelbedingte Dürreperioden wird diese Möglichkeit immer öfter ausgeschöpft, da die Zisterne oft schon im April leer ist.

Aus ökologischer Sicht sind in unseren Haushalten allerdings die Wassertoiletten das größte Problem, und zwar aus mehreren Gründen. Sie schwemmen wichtige Nährstoffe für Pflanzen in den Wasserkreislauf, wo sie zum ökologischen Problem werden (Überdüngung). Urin enthält ca. 2/3 bis 3/4 des ausgeschiedenen Stickstoffs, Phosphats und Kaliums, welche wichtige Pflanzennährstoffe sind. Gleichzeitig ist Urin bei gesunden Menschen weitgehend steril und stellt kein Infektionsrisiko dar, ist, mit Wasser verdünnt, also ein guter Dünger. Im Gegensatz dazu haben Fäkalien nur wenige Nährstoffe (allerdings Kohlenstoff und Spurenelemente) und müssen aus hygienischen Gründen sehr vorsichtig gehandhabt werden. Die Wassertoilette war eine einfache Lösung, denn sie hat das Problem einfach kanalabwärts verlagert. Zu den Kläranlagen, oder im schlimmsten Fall, direkt in die Flüsse oder ins Meer. Dort haben unsere Exkremente aber ökologisch gesehen rein gar nichts verloren. Die ökologische Lösung ist die Trockentrenntoilette. Sie kommt ohne Wasserspülung aus, trennt den reinen Urin von den Fäkalien um ihn direkt als Dünger verwendbar zu machen und separiert den Kot mit Hilfe von Streumaterialien möglichst geruchslos zur weiteren Kompostierung.
In unserem Nebengebäude wird gerade ein solche Trockentrenntoilette als Test-System für die Vermeidung von Schwarzwasser errichtet. Weiters erfolgt der Bau einer Pflanzenkläranlage zur Grauwasserreinigung. Während mit dem Gelbwasser gedüngt wird, soll das gereinigte Grauwasser zur Bewässerung von Obstbäumen und -sträuchern eingesetzt werden.

Intensiv mit essbaren Vertikalgärten begrünte Außenfläche des Hauses.

Nährstoff- und Biomassekreislauf:

Vom Küchenabfall zum Gemüsebeet


Neben Material- und Wasserkreisläufen spielt auch der Nährstoffkreislauf eine wichtige Rolle für nachhaltiges Wohnen. In herkömmlichen Haushalten werden organische Abfälle häufig entsorgt, obwohl sie wertvolle Nährstoffe enthalten. Auch eine Biotonne ist für ein Haus mit Garten ein No-Go im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Durch Kompostierung können Küchenabfälle und Gartenreste wieder in fruchtbare Erde verwandelt werden. Dieser Kompost bildet die Grundlage für den Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Garten.

Trenntoiletten, die feste und flüssige Bestandteile getrennt sammeln, und vor allem den Urin als Direktdünger verfügbar machen, wurden bereits oben beschrieben. Um auch die Fäkalien wiederverwendbar zu machen, müssen diese sehr lange (mind. 1 Jahr) kompostiert werden, um mikrobiell sicher zu werden. Dieser Kompost sollte jedenfalls nicht für bodennah wachsende Nahrungsmittel verwendet werden. Obst aber auch Wild-Hecken freuen sich jedoch darüber.

In nachhaltigen Wohnprojekten wird dieser Kreislauf mit moderner Gartenkultur kombiniert. Wir zuhause bauen Gemüse und Kräuter in Vertikalbeeten und Agri-PV-Hochbeeten nahe oder direkt am Gebäude (Wände und Dach) an, während Obstbäume und -sträucher im Garten kultiviert werden. Die Flächen von Flachdächern oder flachen Pultdächern sind optimale Orte, um Sonnenenergie zu nutzen. Die besten Synergien ergeben sich aus einer Kombination von PV, Solarthermie und Gründächern. Die Wände von Gebäuden wiederum sind perfekt, um vertikal zu gärtnern. Wir haben ca. 15 m2 Agri-PV-Hochbeete (Hochbeete mit Solarpanel als Dach) und 20 m2 vertikale Gärten in Betrieb. Damit decken wir den gesamten Kräuter- und den Großteil des Blattgemüse-Bedarfs für 3 Personen. Die eigens patentierten Agri-PV-Beete haben den Vorteil des Hitze-, Starkregen- und Schneeschutzes für das Gemüse, sammeln Regenwasser und bewässern sich selbst ohne Technik.

Neben den Resten von essbaren Pflanzen, entsteht auch viel Biomasse beim Strauch- und Heckenschnitt sowie beim Baumschnitt. Diese kleineren, verholzten Abschnitte werden meist in großen Altholzhäufen den Insekten, Eidechsen und Igeln zum Überwintern zur Verfügung gestellt. Die größeren kommen in den Kaminofen.

Energiekreislauf: Solarthermie und Holz als regionale Energiequellen

Auch die Wärmeversorgung eines Hauses kann nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft gestaltet werden. Ein mögliches Konzept ist die Kombination aus Solarthermie und einem wasserführenden Kaminofen, so wie wir das umgesetzt haben.

Solarthermieanlagen nutzen die Energie der Sonne, um Wasser zu erwärmen. Die erzeugte Wärme wird in einem Pufferspeicher gesammelt und kann später für Warmwasser oder Raumheizung genutzt werden. In Zeiten mit wenig Sonneneinstrahlung kann ein wasserführender Holzofen zusätzliche Wärme liefern. Ein Teil der Wärme wird dabei an den Raum abgegeben, während ein Wärmetauscher gleichzeitig das Heizwasser im Pufferspeicher erwärmt.

Holz ist ein nachwachsender Brennstoff, der bei nachhaltiger Forstwirtschaft Teil eines natürlichen Kohlenstoffkreislaufs ist. In Kombination mit Solarthermie entsteht so ein Heizsystem, das überwiegend erneuerbare Energie nutzt. Das regelmäßige Stutzen größerer Bäume und starkwüchsiger Sträucher (z.B. Hasel) trägt bei uns zuhause dazu bei, einen Teil (ca. 1/3) unseres Brennholzbedarfes zu decken.

Dennoch sind Holzöfen auch Feinstaubschleudern und lassen sich nur bei guter Wärmedämmung und geringen Betriebszeiten rechtfertigen. Die saubere Heizlösung sind jedenfalls moderne Wärmepumpen, wobei die Stromherkunft im kalten und oft dunklen Winter auch noch ein Restproblem darstellt, da die eigene PV selten ausreicht. In jedem Fall gilt es so wenig Heizenergie wie möglich zu benötigen, was im Neubau oder auch in der Sanierung für eine Menge Stroh in oder an den Wänden spricht.

Kleines Nebengebäude (16 m2) mit essbaren Vertikalgärten (10 m2), Agri-PV am Dach (20 m2) und Regenwassersammlung. Die solare Nutzfläche ist 3x höher als die verbaute.

Kreislaufwirtschaft mit Kamelen:

Lamas und Alpakas als Düngerlieferanten


Seit zwölf Jahren leben auf unserer Weide am Buchberg bei Maria Anzbach Lamas und Alpakas. Mit ihnen bieten wir tiergestützte Aktivitäten für Privatpersonen und Firmen an. Dabei fällt natürlich auch einiges von dem an, was unter Lama- und Alpakahaltern gerne „schwarzes Andengold“ genannt wird: der Dung von Neuweltkameliden. Dieser gilt seit Langem als hervorragender Bodenverbesserer und wertvoller organischer Dünger. Eine Analyse unseres Lama- und Alpaka-Mists bestätigte das: er ist ausgewogen zusammengesetzt, enthält moderat Stickstoff und liefert zugleich gute Mengen an Kalium und Phosphor. Im Vergleich zu Hühner-, Pferde- oder Rindermist wirkt er eher mild und gibt seine Nährstoffe langsam an die Pflanzen ab. Da Lamas und Alpakas ihre Kotplätze an bestimmten Orten anlegen, fällt das Sammeln des Mistes besonders leicht. Im Unterstand separieren wir sogar den Urin, der mit Holzkohle aus unserem Kaminofen und abgelegenem Dung dann zu Terra Preta aufbereitet wird.

So entstand die Idee, Gemüse direkt auf der Lama- und Alpakaweide anzubauen. Das naheliegende Problem: die Tiere könnten die Pflanzen natürlich ebenfalls als Futter entdecken. Deshalb entschieden wir uns für Paradeiser, Paprika, Zucchini und Kürbis, also Nachtschatten- und Kürbisgewächse. Diese Pflanzen stammen – genau wie Lamas und Alpakas – ursprünglich aus der Neuen Welt. Ihre leicht giftigen Blätter gelten für die Tiere als ungenießbar oder zumindest wenig attraktiv.

Und tatsächlich: unsere Tiere lassen das Gemüse völlig in Ruhe. Stattdessen grasen sie gewissenhaft das Gras rund um die Beete ab – und übernehmen damit ganz nebenbei die Gartenpflege. Ein kleines, funktionierendes Beispiel für Kreislaufwirtschaft direkt auf der Weide und zum allerseitigen Vorteil. Im Jahr 2025 gelang es uns auf ca. 60 m2 etwa 500 Kilo Gemüse zu ernten. Das sorgt für einen guten Teil unserer Selbstversorgung.

Kreislauf-Kürbis-/Tomatenanbau auf der Lama-/Alpakaweide mit dem Düngerlieferanten „Aron“.

Mobilitätskreislauf:

PV und Elektromobilität als Teil des Hauses

Die Idee der Kreislaufwirtschaft endet nicht an der Gartentür. Auch Mobilität kann Teil eines nachhaltigen Systems werden. Elektroautos lassen sich direkt mit lokal erzeugter Energie laden, etwa mit Strom aus Photovoltaikanlagen. Wir haben eine 11 kWp-PV-Anlage, die etwa 11.000 kWh Strom pro Jahr produziert. 4000 verbraucht das Auto, 3000 das Haus und 6000 kWh gehen ins Netz, während 2000 kWh wieder aus dem Netz bezogen werden (v.a. im Winter und für das E-Auto bei dringendem Bedarf). Dank der Energiegemeinschaft Elsbeere handeln wir den Überschuss- und Bedarfsstrom bereits zu einem erheblichen Teil (30-40%) regional. Der Eigenverbrauch steht aber klar im Vordergrund. Daher wird das Auto, die Waschmaschine, der Herd und andere Starkverbraucher vorwiegend tagsüber betrieben. Um den Nachtstrom aus der PV zu decken, wurde ein kleiner Speicher installiert. 4,5 kWh reichen dabei für die 24h-Speicherung. Zukünftig können Elektroautos zusätzlich als mobile Stromspeicher dienen. Bei sogenannten Vehicle-to-Home-Systemen (V2H) kann Energie aus der Fahrzeugbatterie wieder ins Haus zurückfließen und beispielsweise abends den Strombedarf decken. Das z.B. von Andreas Ranftl aus NÖ entwickelte System „EVEMS“ ermöglicht dies bereits jetzt und lässt viele E-Auto-Marken zu mobilen Speichern werden.

Ökonomischer Aspekt: Kreislaufwirtschaft spart Emissionen und auch viel Geld

Eine konsequente Kreislaufwirtschaft ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern hat auch positive ökonomische Auswirkungen. Die Erzeugung von insgesamt ca. 600 Kilo Gemüse und Kräutern pro Jahr erspart uns z.B. Lebensmittel-Einkäufe in der Höhe von ca. 2000 Euro. Die Installation der PV-Anlage samt kleinem Speicher (Investition: ca. 12.000 Euro) erspart jährlich etwa 600 Euro an Stromkosten für das Haus und ca. 2500 Euro Treibstoffkosten für das Auto. Beide verursachen auf das Jahr gesehen keine Energiekosten. Die Betriebskosten aller Systeme belaufen sich gleichzeitig auf wenige 100 Euro pro Jahr. So bleibt eine Gesamtersparnis von über 4000 Euro jährlich auf unserem Konto. Die Amortisation der Investitionen zur biologischen und technischen Nutzung von Solarenergie liegen zusammengenommen bei etwa 10 Jahren, die der PV alleine bei 4 Jahren.

Zusammenfassung: Häuser als kleine Ökosysteme

Die Beispiele zeigen, dass Kreislaufwirtschaft beim Wohnen viele Bereiche umfasst. Baustoffe können wiederverwendet werden, Wasser bleibt im lokalen Kreislauf, Nährstoffe gelangen zurück in den Boden und erneuerbare Energie versorgt das Haus und Auto.

Solche Konzepte verändern die Rolle von Gebäuden grundlegend. Häuser werden nicht mehr nur als Energieverbraucher gesehen, sondern als aktive Bestandteile eines nachhaltigen Systems. Sie produzieren Energie, sammeln und speichern Wasser, ermöglichen Lebensmittelanbau und reduzieren Abfälle. Der Garten wird zum Acker und zur Vielfaltsoase gleichzeitig. Die Grenze zwischen Gebäude und Garten verschwindet und es entsteht ein ökologisches Gesamtsystem, in dem sich die einzelnen Komponenten gegenseitig unterstützen und schlussendlich sogar benötigen. Die Energiezufuhr erfolgt großteils durch kostenlose Sonnenenergie und Biomasse von der eigenen Fläche. Der ökologische Fußabdruck wird erheblich reduziert. In unserem Fall hat sich der persönliche CO2-Fußabdruck in den letzten 5 Jahren auf 3t/Jahr reduziert (ca. 1/3 des Ö-Durchschnitts und unter dem aktuellen globalen Mittel).

Damit entwickelt sich das Wohnen, vor allem in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit Grundstück, zunehmend zu einem ganzheitlichen, kreislaufbasierten Lebenssystem, das ökologische Ressourcen und die Geldtasche schont und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität, Unabhängigkeit und Krisensicherheit bietet. Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen!

Quellen

  1. Kreislauf beim Wohnen + Agri-PV: WEBSITE ...
  2. Wasserautarkes Haus: WEBSITE ...
  3. Vertikalgärten zum Anbau am Haus: WEBSITE ...
  4. Lamas und Alpakas als Düngerlieferanten: WEBSITE ...

EXKURSION

Sonntag, 03.05.2026, 16:00 bis 18:00, Kreislaufwirtschaft beim Wohnen – Wenn Häuser und Gärten die Natur imitieren von Jürgen & Astrid Herler, Häuselbachgasse 9 | 3034 Maria Anzbach. Anmeldung Michaela Schmitz +43 660125 81 202

Agri-PV-Hochbeete im Garten sammeln Regenwasser und wässern sich selbst.
29.03.2026 • aktualisiert am 04.04.2026